Branche: Energie
& Infrastruktur
Analyse der Erzeugungskapazitäten, Verbrauchsmuster und des Fortschritts der Energiewende in der Republik Österreich.
Am Strommix (Netzabgabe)
Energetischer Endverbrauch
Veränderung vs. Vorjahr
Erzeugungs-Mix nach Energieträgern
| Energieträger | Kapazität (GWh) | Anteil % | Trend | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Wasserkraft | 42.500 | 57.2% | STABIL | E-CONTROL |
| Windkraft | 8.450 | 11.4% | ↑ STEIGEND | ST.AT |
| Photovoltaik | 6.120 | 8.2% | ↑ STARK STEIGEND | E-CONTROL |
| Biomasse | 4.200 | 5.6% | STABIL | ST.AT |
| Erdgas & Thermisch | 12.800 | 17.2% | ↓ SINKEND | E-CONTROL |
Strategische Trends
1. Dekarbonisierung der Fernwärme
Massiver Ausbau von Großwärmepumpen und Geothermie-Projekten, besonders im urbanen Raum (Wien/Linz), um die Abhängigkeit von Erdgas zu minimieren.
2. Netzausbau & Speicher
Investitionsschwerpunkt liegt auf der Verstärkung der 380-kV-Leitungen und dem Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken zur Pufferung volatiler Energieträger.
3. Wasserstoff-Ready Infrastruktur
Umrüstung bestehender Gas-Pipelines für den Transport von grünem Wasserstoff zur Versorgung der energieintensiven Industrie (voestalpine et al.).
Regionale Verteilung
- Niederösterreich Hub für Windkraft
- Oberösterreich Industrie-Verbrauch
- Tirol / Kärnten Wasserkraft-Zentrum
- Burgenland Energieautarkie-Vorreiter
Methodik & Quellenverzeichnis
Die vorliegenden Daten basieren auf den offiziellen Energiestatistiken der Statistik Austria sowie den Betriebsstatistiken der E-Control Austria. Die Berechnung des Erneuerbaren-Anteils folgt der EU-Richtlinie 2018/2001 (RED II). Alle Werte beziehen sich auf das Kalenderjahr 2023 mit Hochrechnungen für Q1/Q2 2024.
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